Teil eines Werkes 
5. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Steine, um den Ort zu bezeichnen. Das iſt mein Wille. Keinen Namen auf den Stein. Will Coſette zuweilen ein wenig hingehen, ſo wird mir das Freude machen. Sie auch Herr von Pontmerch. Ich muß Ihnen geſtehen, daß ich Sie nicht immer geliebt habe; ich bitte Sie deshalb um Verzeihung. Jetzt ſind Sie beide nur noch eins für mich. Ich bin Ihnen ſehr dankbar. Ich fühle, daß Sie Coſetten glücklich machen. Wenn Sie wüßten, Herr von Pontmercy, Ihre ſchönen roſigen Wangen, das war meine Freude; wenn ich ſie etwas blaß ſah, war ich traurig. In der Kom⸗ mode liegt eine Banknote von fünfhundert Francs. Ich habe ſie nicht angerührt. Sie iſt für die Armen. Coſette, ſiehſt Du Dein kleines Kleid dort auf dem Bette? Erkennſt Du es? Es ſind doch ſeitdem erſt zehn Jahre. Wie die Zeit vergeht! Wir ſind ſehr glücklich geweſen. Es iſt zu Ende. Meine Kinder weint nicht; ich gehe nicht weit, ich werde Euch von dort ſehen. Coſette, erinnerſt Du Dich denn an Montfermeil? Du warſt in dem Walde und fürch⸗ teteſt Dich ſehr. Erinnerſt Du Dich noch daran, als ich den Henkel des Waſſereimers nahm? Das war das erſte Mal, als ich Deine armen kleinen Hände berührte. Sie waren ſo kalt! Ach, mein Fräulein, Sie hatten damals rothe Hände, aber jetzt ſind ſie ſehr weiß. Und die große Puppe! Erinnerſt Du Dich an die? Du nannteſt ſie Katharine. Du beklagteſt, ſie nicht in das Kloſter mitgenommen zu haben! Wie habe ich manchmal über Dich lachen müſſen, mein ſüßer Engel! Wenn es geregnet hatte, ſchiffteſt Du auf den Rinnſteinen Strohhalme ein und ſahſt ſie fortſchwimmen. Eines Tages ſchenkte ich Dir einen Ballſchlegel und einen Federball mit gelben, blauen und grünen Federn. Du haſt das vergeſſen. Du warſt ſo ſchelmiſch, als Du klein warſt! Du ſpielteſt.

Du hingſt Dir Kirſchen an die Ohren. Das ſfind Dinge der Vergangenheit. Die Wälrer, durch die man mit

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