Teil eines Werkes 
5. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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III. Marius greift an.

Eines Tages neigte ſich Herr Gillenormand, während feine Tochter die Arzneiflaſchen und die Taſſen auf der Marmorplatte der Kommode in Ordnung brachte, über Ma⸗ rius und ſagte ihm mit ſeinem zärtlichſten Tone:

Siehſt Du, mein lieber Marins, an Deiner Stelle würde ich jetzt lieber Fleiſch als Fiſch eſſen. Eine gebratene Scholle iſt ganz vortrefflich bei dem Anfang einer Geneſung; allein um den Kranken auf die Beine zu bringen, iſt ein gutes Cotelette nöthig.

Marius, deſſen Kräfte beinahe vollſtändig zurückgekehrt waren, ſammelte ſie, ſetzte ſich auf ſeinem Lager in die Höhe, drückte beide Fäuſte geballt auf das Betttuch, ſah ſeinem Großvater feſt in das Geſicht und ſagte mit einem erſchreckenden Ton:

Das bringt mich dahin, Ihnen eines zu ſagen.

Was denn?

Daß ich mich verheirathen will.

Vorausgeſehen! ſagte der Großvater und brach in lautes Gelächter aus.

Wie! vorausgeſehen?

Ja, vorausgeſehen. Du ſollſt ſie haben, Dein Mädchen. 3

Marius war erſtarrt und betäubt durch die Verblen⸗ dung und zitterte an allen Gliedern.

Herr Gillenormand fuhr fort: Ja, Du ſollſt ſie baben, Dein ſchönes, kleines Mäd⸗