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äußern, daß Marius, ſeitdem er zum Bewußtſein zurück⸗ gekehrt war, nicht ein einziges Mal„mein Vater“ zu ihm ge⸗ ſagt hatte. Freilich ſagte er auch nicht mein Herr, allein er wußte es möglich zu machen, durch gewiſſe Wendungen der Frage weder das eine noch das andere Wort zu ge⸗ brauchen.
Offenbar nahte eine Kriſis.
Wie es beinahe immer in ſolchen Fällen geſchieht, ver⸗ ſuchte Marius ein Scharmützel, ehe er die Schlacht wagte, das heißt, er recognoscirte das Terrain. Eines Morgens geſchah es, daß Herr Gillenormand bei Gelegenheit einer Zeitung, die ihm in die Hände gefallen war, auf leicht⸗ fertige Weiſe von dem Convent ſprach und einen rohaliſti⸗ ſchen Schimpf gegen Danton, Saint⸗Juſt und Robespierre äußerte.
„Die Männer von 1793 waren Rieſen,“ ſagte Marius mit Strenge.
Der Greis ſchwieg und ſprach den ganzen übrigen Tag kein Wort. Marius, vor deſſen Geiſte noch immer der unbengſame Großvater ſeiner erſten Jahre ſtand, ſah in dieſem Schweigen eine Anſammlung des Zornes. Ihm ahnte danach ein erbitterter Kampf und er ſteigerte in Ge⸗ danken deshalb die Vorbereitungen des Kampfes.
Er beſchloß im Falle der Weigerung ſeine Verbände abzureißen, ſein Schlüſſelbein auszurenken, alle Wunden, die er noch hatte, zu öffnen uud alle Nahrung zurückzuweiſen. Seine Wunden waren ſeine Munition. Coſette haben oder ſterben.
Er erwartete einen günſtigen Augenblick mit der mürri⸗ ſchen Geduld der Kranken.„
Dieſer Augenblick kam.
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Die Elenden. X


