Teil eines Werkes 
5. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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öffentlicher Wagen kommt um dieſe Stunde durch Montfermeil. Er mußte die ganze Nacht gegangen ſein. Wo kam er her? Nicht von weit, denn er hatte weder ein Ränzel, noch ein Päckchen. Aus Paris ohne Zweifel. Weshalb war er in dieſem Walde? Weshalb war er zu einer ſolchen Stunde hier? Was wollte er hier?

Boulatruelle dachte an den Schatz. Indem er in ſei⸗ nen Erinnerungen nachſuchte, beſann er ſich nur undeutlich darauf, daß er ſchon einige Jahre zuvor eine ähnliche Auf⸗ regung durch einen Menſchen gehabt hatte, der ihm den Eindruck machte, als ob es wohl eben dieſer Menſch ſein könnte.

Während er ſo nachſann, hatte er unter dem Gewicht eben dieſes Sinnens den Kopf gebeugt, eine Sache, die ſehr natürlich, aber nicht ſehr geſchickt iſt. Als er ſich wieder aufrichtete, war nichts mehr zu ſehen. Der Menſch war in dem Walde und in der Dämmerung verſchwunden.

Zum Teufel! murmelte Boulatruelle,wenn ich ihn nicht wiederfände! Ich entdecke das Kirchſpiel dieſes Ge⸗ vatters. Dieſer Spaziergänger von Patron⸗Minette hat ein Warum? und ich werde es erfahren. Man darf in meinem Walde kein Geheimniß haben, ohne daß ich mich einmiſche.

Er nahm ſeine Hacke, die ſehr ſpitz war.

Das, brummte er vor ſich hin,iſt Etwas, um die Erde und einen Menſchen zu durchſuchen.

Und wie man einen Faden an einen andern knüpft, richtete er ſeine Schritte ſo vorſichtig als möglich nach dem Wege, welchen jener Mann hatte einſchlagen müſſen, und ſetzte ſich durch das Dickicht in Marſch.

Als er einige Hundert Schritt gethan hatte, unterſtützte ihn der zunehmende Weg. Fußtritte, die in dem Sande eingedrückt waren, hier und vort niedergetretenes Gras, zer⸗ knicktes Haidekraut, in dem Gebüſch niedergebogene Zweige, die ſich langſam wieder erhoben, deuteten ihm eine Art von