Teil eines Werkes 
5. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Spur an. Er folgte ihr und verlor ſie dann. Die Zeit verfloß. Er ging weiter in den Wald hinein und gelangte zu einer Art von Anhöhe. Ein Jäger, der in der Ferne auf einem Fußpfade hinging und ein Liedchen pfiff, erweckte in ihm den Gedanken, auf einen Baum zu klettern. Wenn auch alt, war er doch gewandt. Es ſtand da eine hohe Buche. Boulatruelle kletterte an derſelben ſo hoch hinauf, als er vermochte.

Der Gedanke war gut. Indem er ſeine Augen nach der Richtung ſchweifen ließ, wo das Holz durchaus verworren und wild iſt, bemerkte Boulatruelle plötzlich einen Mann.

Kaum hatte er ihn geſehen, als er ihn auch ſchon wieder aus den Augen verlor.

Der Mann trat oder ſchlüpfte vielmehr in eine ziemlich entfernte Lichtung, die durch große Bäume verdeckt wurde, die Boulatruelle aber ſehr genau kannte, weil er dort neben einem großen Haufen von Mühlſteinen einen kranken Kaſta⸗ nienbaum bemerkt hatte, der, mit einer auf die Rinde ge⸗ nagelten Zinkplatte, verbunden war. Dieſe Lichtung war eben die, welche man ſonſt den Grund Blaru nannte Der Haufen Steine, der zu irgend einem Bau beſtimmt war, welchen man vor dreißig Jahren beabſichtigt hatte, liegt ohne Zweifel noch dort.

Mit der Uebereilung der Freude ließ Boulatruelle ſich von dem Baume beinahe mehr herabfallen als er von dem⸗ ſelben herunter kletterte. Das Lager war entdeckt. Es handelte ſich nur noch darum, das Thier zu fangen. Der berüchtigte Schatz, von dem er geträumt hatte, lag wahr⸗ ſcheinlich dort.

Es war keine geringfügige Sache, zu jener Lichtung zu gelangen. Auf dem betretenen Fußpfade, der tauſend läſtige Zickzacks machte, war dazu eine gute Viertelſtunde erforder⸗ lich. In gerader Linie durch das Gebüſch, welches hier außerordentlich dicht und dornig iſt, braucht man eine gute