Teil eines Werkes 
5. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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Bereiche ihrer Krallen die Freiheit geſtattet, konnte Jean Valjean, der entſchloſſen war, ſich verhaften zu laſſen und zu Ende zu kommen, nicht ſehr überraſchen. Er öffnete die Thür, trat in das Haus, rief den Portier, der im Bette lag und von ſeinem Lager aus vermittelſt eines Strickes aufgezogen hatte, zu:„Ich bin es!“ und ging die Treppe hinauf.

Als er das erſte Stockwerk erreichte, machte er eine Pauſe. Alle Schmerzenswege haben ihre Haltepunkte. Das Fenſter des Treppenabſatzes ſtand offen. Wie in vielen alten Häuſern, wurde die Treppe von der Straße aus beleuchtet und gelüftet.

Die Straßenlaterne, welche gerade gegenüber lag, warf einiges Licht auf die Stufen und ließ dadurch die Be⸗ leuchtung ſparen.

Entweder, um zu athmen, oder unwillkührlich, ſteckte Jean Valjean den Kopf zu dieſem Fenſter hinaus. Er beugte ſich nach der Straße hinab. Sie iſt kurz und die Laterne beleuchtete ſie von einem Ende bis zum andern. Jean Valjean war wie betäubt; er ſah Niemand mehr.

Javert hatte ſich entfernt.

XII. Der Großvater.

Basque und der Portier hatten Marius, der noch immer regungslos auf dem Sopha lag, auf welches man

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