Teil eines Werkes 
5. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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Javert fuhr fort:

„Er iſt auf die Barrikade gegangen und jetzt hier.“

„Auf die Barrikade!“ rief der Portier.

„Er hat ſich tödten laſſen. Wecken ſie den Vater auf.“

Der Portier rührte ſich nicht.

„Gehen Sie doch!“ wiederholte Javert.

Dann fügte er hinzu:

„Morgen wird es hier eine Beerdigung geben.“

Für Javert waren die gewöhnlichen Ereigniſſe des öffentlichen Lebens kategoriſch in Klaſſen abgetheilt, was der Beginn der Vorſicht und der Aufſicht iſt, und jede Möglichkeit hatte ihre Abtheilung; die möglichen Fälle waren gewiſſermaßen in Fächer abgetheilt, aus denen ſie gelegentlich hervorgezogen wurden.

Der Portier begnügte ſich damit, Basque zu wecken. Basque weckte Nikolette. Nikolette weckte die Tante Gille⸗ normand. Den Großvater ließ man ſchlafen, indem man glaubte, er würde die Sache noch früh genug erfahren.

Man trug Marius nach dem erſten Stockwerk hinauf, ohne daß irgend Jemand von den anderen Parteien des Hauſes es bemerkte und man legte ihn hier in dem Vor⸗ zimmer des Herrn Gillenormand auf ein altes Sopha. Während Basque einen Arzt holte und Nikolette die Leinen⸗ ſchränke öffnete, fühlte Jean Valjean, daß Javert ihn auf die Achſeln klopfte. Er verſtand, ging hinab und hörte hinter ſich die Schritte Javert's, der ihm folgte.

Der Portier ſah ſie gehen, wie er ſie hatte kommen ſehen, mit einer voll Schreck erfüllten Schläfrigkeit.

Sie beſtiegen wieder den Fiaker und der Kutſcher ſeinen Sitz.

„Inſpector Javert,“ ſagte Jean Valjean,„gewähren Sie mir noch etwas.“

„Was?“ fragte Javert barſch.