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bei ihm gefundenen Anweiſung eine gewiſſe Aufſicht über den Damm des rechten Ufers bei den Champs⸗Elyſées erforderte, der ſeit einiger Zeit die Aufmerkſamkeit der Polizei erregte. Hier hatte er Thénardier bemerkt und war ihm gefolgt. Das Uebrige weiß man.
Man begreift auch, daß dieſes Gitter, welches von Jean Valjean ſo gefällig geöffnet wurde, eine Liſt Thé⸗ nardier's war. Thénardier fühlte Javert noch immer in der Nähe; der verfolgte Spitzbube hat eine Witterung, die nicht täuſcht; es mußte dem Spion ein Knochen hingeworfen werden. Ein Mörder, welche Beute! Das iſt ein Antheil, den man nie verweigern darf. Indem Thénardier Jean Valjean an ſeine Stelle hinausließ, gab er der Polizei eine Beute, brachte ſie von ſeiner Spur ab, machte, daß er über einem größeren Abenteuer vergeſſen wurde, belohnte Javert für ſeine Aufmerkſamkeit, was ſtets einen Spion ſchmeichelt, gewann dreißig Francs und rechnete darauf, ſeinerſeits mit Hülfe dieſer Diverſion zu entkommen.
Jean Valjean war aus einer Gefahr in die andere gerathen.
Dieſe beiden Bewegungen Schlag auf Schlag, von Thénardier auf Javert zu fallen, das war hart.
Javert erkannte Jean Valjean nicht, der, wie wir erwähnten, ſich ſelbſt nicht mehr glich. Er kreuzte die Arme nicht auseinander, nahm mit einer unbemerklichen Bewegung ſeinen Todtſchläger feſt in die Fauſt und ſagte mit ſcharfer, ruhiger Stimme:
„Wer ſind Sie?“
„Zch.“
„Ja, Sie?“
„Jean Valjean.“
Javert nahm den Todtſchläger zwiſchen die Zähne, beugte ſich nieder, legte ſeine beiden gewaltigen Hände auf die Schultern Jean Valjean's, ſah ihn genauer an und
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