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ſpruch zwiſchen ihnen entſtanden. Es hatte Widerſtand von der einen Seite, Unbeugſamkeit von der anderen gegeben. Der plötzliche Rath: Ziehen Sie aus, den ein Unbekannter Jean Valjean zuſchleuderte, beunruhigte dieſen ſo ſehr, daß er auf ſeinen Willen beſtand. Er hielt ſich für entdeckt und verfolgt. Coſette mußte ihm nachgeben.
Beide waren nach der Rue de PHomme Armé gekom⸗ men, ohne den Mund zu öffnen, ohne ſich ein Wort zu ſagen, verſunken in ihr perſönliches Nachdenken; Jean Val⸗ jean ſo beunruhigt, daß er die Traurigkeit Coſettens nicht bemerkte, Coſette ſo traurig, daß ſie die Beſorgniß Jean Valjean's nicht ſah.
Jean Valjean hatte die Touſſaint mitgenommen, was er bei ſeinen früheren Abweſenheiten nie gethan. Er vermu⸗ thete, daß er vielleicht nie nach der Rue Plumet zurückkehren würde und konnte weder die Touſſaint dortlaſſen, noch ihr ſein Geheimniß anvertrauen. Ueberdieß kannte er ſie als ergeben und ſicher. Von dem Diener zu dem Herrn beginnt der Verrath mit der Neugier. Die Touſſaint war aber durchaus nicht neugierig, als hätte das Geſchick ſie zu der Magd Jean Valjeans beſtimmt. Sie ſagte in ihrer ſtotternden und bäuerliche Sprache:„Ich bin ſo; ich thue meine Arbeit; das Uebrige iſt nicht meine Sache.“
Bei der Entfernung aus der Rue Plumet, die beinahe einer Flucht glich, hatte Jean Valjean Nichts mitgenommen, als den kleinen, duftenden Koffer, den Coſette Inſéparable getauft hatte. Gefüllte Koffer hätten Commiſſionaire erfor⸗ dert und dieſe ſind Zeugen. Man hatte einen Fiaker nach der Rue de Babylone kommen laſſen und war fortgefahren.
Mit großer Mühe hatte die Touſſaint die Erlaubniß er⸗ langt, etwas Wäſche und Kleidungsſtücke einzupacken. Co⸗ ſette hatte nichts mit ſich genommen, als ihr Heft.
Um die Einſamkeit und das Dunkel zu vergrößern, hatte Jean Valjean das Haus der Rue Plumet mit An⸗
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