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„Sieh Dich vor, Du wirſt Dich ſchneiden!“ erwiderte Montparnaſſe.
Thenardier ſagte mit einem entſchiedenen Tone:
„Verſchwinde Fee, und laß die Männer ihre Geſchäfte betreiben!“
Eponine ließ die Hand Montparnaſſe's, die ſie wieder ergriffen hatte, los und ſagte:
„Ihr wollt alſo in das Haus eindringen?“
„Ein wenig,“ erwiderte der Bauchredner kichernd.
Sie ſtützte ſich nun mit dem Rücken gegen ders Gitter, bot den ſechs bis an die Zehen bewaffneten Banditen, denen die Nacht Geſichter von Dämonen verlieh, die Stirn und ſagte mit feſter und leiſer Stimme:
„Nun gut; ich will es nicht.“
Ganz verdutzt blieben ſie ſtehen. Der Bauchredner kicherte fort. Sie ſagte:
„Freunde, hört mich an! das iſt nichts. Jetzt ſpreche ich. Zunächſt wenn Ihr in den Garten eindringt, wenn Ihr dies Gitter berührt, ſo ſchreie ich, belle an den Thüren, wecke alle Welt auf und laſſe Euch alle ſechs feſtnehmen und rufe die Stadtſergeanten.“
„Sie würde das thun,“ ſagte Theénardier leiſe zu Brujon und dem Bauchredner.
Sie warf den Kopf zurück und fügte hinzu:
„Angefangen mit meinem Vater!“
Thénardier näherte ſich ihr.
„Nicht ſo nahe, guter Alter!“ ſagte ſie.
Er wich zurück, indem er zwiſchen den Zähnen brummte:
„Aber was hat ſie denn?“
Dann fügte er hinzu:
„Hündin!“
Sie lachte auf eine furchtbare Weiſe und ſagte:
„Wie Ihr wollt. Aber Ihr kommt nicht hinein. Ich bin nicht die Tochter eines Hundes, denn ich bin die Tochter


