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„Es geht ihr gut. Ich weiß nicht. Laß mich. Ich ſage Dir, geh.“
„Ich will gerade nicht gehen,“ ſagte Eponine mit dem Schmollen eines verzogenen Kindes.„Ihr ſchickt mich fort, obgleich ich Euch ſeit vier Monaten nicht geſehen habe und jetzt kaum ſo viel Zeit hatte, Euch zu umarmen.
Sie umhalſte ihren Vater auf's Neue.
„Ei was, das iſt einfältig!“ ſagte Babet.
„Raſch!“ rief Gueulemer.„Die Mitſpieler können kommen.“
Die Bauchrednerſtimme ſeandirte die Verſe:
Wir haben nicht den Neujahrstag, Papa, Mama zu grüßen.
Eponine wendete ſich gegen die fünf Banditen.
„Ei,“ ſagte ſie,„das iſt Herr Brujon. Guten Tag, Herr Babet. Guten Tag, Herr Claqueſous.— Erkennen Sie mich nicht, Herr Gueulemer?— Wie geht es, Herr Montparnaſſe?“
„Doch man erkennt Dich!“ ſagte Thénardier.„Aber guten Tag, guten Abend und fort! Laß uns in Ruh!“
„Es iſt die Stunde des Fuchſes und nicht der Hühner.“ ſagte Montparnaſſe.
„Du ſiehſt wohl, daß wir hier zu maſſematten haben*), fügte Babet hinzu.
Eponine ergriff Montparnaſſe bei der Hand.
„Sieh Dich vor!“ ſagte er,„Du wirſt Dich ſchneiden. Ich habe ein offenes Handling.**)“
„Mein lieber Montparnaſſe,“ erwiderte Eponine ſehr ſanft,„man muß Vertrauen zu den Leuten haben. Ich bin vielleicht die Tochter meines Vaters. Herr Babet, Herr
*) Arbeiten. **) Meſſer.


