Teil eines Werkes 
4. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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„Ich weiß nicht. Jedenfalls habe ich einen Kuchen ge⸗ hoben*), den wir ihm zu ſchlucken**) geben werden.“

„Haſt Du Kitt, um das Glas zu trenſen***) 7“

„Ja.“

„Das Gitter iſt alt,“ ſagte ein Fünſter, der eine Bauch⸗ rednerſtimme hatte.

„Deſto beſſer,“ bemerkte der Zweite, der ſchon ſprach. „Dann wird ſie unter dem Tanzf†) nicht kribbeln ††) und nicht ſo ſchwer zu mähen †f) ſeien.“

Der Sechſte, der den Mund noch nicht geöffnet hatte, unterſuchte das Gitter, wie Eponine eine Stunde zuvor, um⸗ faßte nach einander jeden Eiſenſtab und rüttelte vorſichtig daran. So kam er zu der Stange, welche Marius verſcho⸗ ben hatte. Als er auch dieſe erfaſſen wollte, fuhr ans der Dunkelheit plötzlich eine Hand, die ſich auf ſeinen Arm legte, und er fühlte ſich mitten auf der Bruſt heftig zurückgeſtoßen, indem eine heiſere Stimme ihm ohne zu ſchreien ſagte:

„Es iſt hier ein Cab.“

Zugleich erblickte er ein bleiches Mädchen vor ſich.

Der Menſch erbebte, wie dies jederzeit bei einer uner⸗ warteten Begegnung der Fall iſt. Er ſträubte ſich auf eine abſchreckende Weiſe; dies iſt ſo furchtbar anzuſehen, wie beunruhigte wilde Thiere; ihr Schreck wirkt ſelbſt erſchrek⸗ kend. Er wich zurück und ſtammelte:„Wer iſt die Vettel?“

„Eure Tochter.“

*) Mitgebracht.

**) Zu freſſen.

***) Eine Scheibe mittelſt eines Pflaſters eindrücken, welches ge⸗ gen die Scheibe geklebt wird und die Glasſcheibe verhindert, herabzu⸗ fallen und Lärm zu machen.

7) Die Feile. †3†) Kreiſchen. ††) Durchſchneiden.