Teil eines Werkes 
4. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Mit finſterem Tone murmelte ſie vor ſich hin:„Nichts davon, Liſette!“

Sie ſetzte ſich auf die Unterlage des Gitters, dicht ne⸗ ben die Eiſenſtange, als wollte ſie dieſe bewachen. Es war der Punkt, an welchem das Gitter die anſtoßende Mauer berührte. Eponine verſchwand hier ganz in einer dunkeln Ecke.

So blieb ſie über eine Stunde ſitzen, beinahe ohne Athem zu holen, eine Beute ihrer Gedanken.

Gegen zehn Uhr Abends hörte einer der zwei oder drei Leute, welche durch die Rue Plumet gingen, ein alter Mann, der ſich verſpätet hatte und machte, daß er dieſen öden und berüchtigten Ort verließ, indem er an dem Gitter des Gartens hinging und zu der Ecke gelangt war, die das Gitter mit der Mauer bildete, eine dumpfe und drohende Stimme, welche ſagte:

„Ich wundre mich jetzt nicht mehr, daß er alle Abend hergeht!“

Der Wanderer ließ die Augen umherſchweifen, ſah Nie⸗ mand, wagte es nicht, um die ſchwarze Ecke zu blicken und fürchtete ſich gewaltig. Er verdoppelte ſeine Schritte.

Der Vorübergehende hatte Urſache, ſich zu beeilen, denn wenige Augenblicke darauf betraten ſechs Männer, getrennt, in geringer Entfernung hinter einander hergehend, längs den Mauern ſchleichend, ſo daß man ſie für eine graue Pa⸗ trouille hätte halten können, die Rue Plumet.

Der Erſte, der zu dem Gitter des Gartens kam, blieb ſtehen und erwartete die Anderen; eine Sekunde darauf wa⸗ ren alle Sechs beiſammen.

Die Menſchen ſprachen mit leiſer Stimme. „Hierorts iſt es,“ ſagte Einer. „Iſt ein Cab*) im Garten?“ fragte ein Anderer.

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