Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Orte, wo man Thénardier ſah. Dieſe damals ſehr ge⸗ ſprungene und baufällige Röhre iſt ſeitdem verfallen, allein die Oeffnung davon ſieht man noch immer⸗ Sie war ſehr eng.

Man könnte da hinauf klettern, ſagte Montparnaſſe.

Durch dieſe Röhre? rief Babet,ein Menſch, nimmermehr, dazu wäre ein Kind erforderlich.

Man brauchte einen Burſchen, meinte Brujon.

Wo ſoll man einen ſolchen Jungen finden? ſagte Gueulemer.

Wartet, rief Montparnaſſe.Ich habe unſere Sache.

Er öffnete vorſichtig die Thür der Baracke, überzeugte ſich, daß Niemand auf der Straße war, ging leiſe hinaus, ſchloß die Thür hinter ſich und lief in der Richtung nach dem Baſtillenplatze davon.

Sieben oder acht Minuten ſoſſen, Achtjahrtauſende für Thénardier. Babet, Brujon und Gueulemer biſſen die Zähne feſt aufeinander; die Thür öffnete ſich endlich wieder und Montparnaſſe erſchien athemlos mit Gavroche an der Hand. Der Regen fuhr fort, die Straße voll⸗ kommen öde zu machen.

Der kleine Gavroche trat in die Umhegung und ſah die Banditengeſichter mit ruhigem Weſen an. Das Waſſer ſtrömte ihm aus den Haaren. Gueulemer richtete die Worte an ihn:

Burſche, biſt Du ein Mann?

Gavroche zuckte die Achſeln und entgegnete:

Ein Kind, wie ich, iſt ein Mann und Männer wie ihr ſind Kinder.

Wie dem Jungen die Zunge geht! rief Babet.

Das Pariſer Kind iſt nicht von naſſem Stroh ge⸗ macht, fügte Brujon hinzu.

Was wollt Ihr? ſagte Gavroche.

Montparnaſſe antwortete: