Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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vielleicht ein wenig der Schwiegerſohn Thénardiers war, gab nach. Doch einen Augenblick darauf waren ſie fort. Thenardier keuchte auf ſeiner Mauer, wie die Schiffbrüchigen der Meduſa auf ihrem Floſſe, als ſie das Fahrzeug an dem Horizont verſchwinden ſahen.

Er wagte nicht, ſie zu rufen, denn ein gehörter Schrei tonnte Alles verderben. Er hatte einen Gedanken, einen Einfall, einen Lichtſtrahl; er zog aus der Taſche das Ende von dem Seile Brujons, das er an der Seite der Eſſe des Neubaues gefunden hatte, und warf es in die Umzäunung.

Das Seil fiel zu ihren Füßen nieder.

Ein Strick! ſagte Babet.

Mein Seil! ſagte Brujon.

Der Gaſtwirth iſt da! ſagte Montparnaſſe.

Sie erhoben ihre Augen. Thénardier drehte den Kopf ein wenig vor.

Schnell! ſagte Montparnaſſe.Haſt Du das andere Ende des Seiles, Brujon?

Ja.

Knüpfe die beiden Enden zuſammen; wir werfen ihm das Seil zu, er befeſtigt es an der Mauer und er hat genug, um herabzukommen.

Thenardier wagte es, zu rufen:ich bin erſtarrt

Man wird Dich erwärmen!

Ich kann mich nicht mehr rühren.

Laß Dich herabgleiten, wir fangen Dich auf.

Mir ſind die Hände ſteif.

Befeſtige nur das Seil an der Mauer.

Ich werde es nicht können.

Einer von uns muß hinauf, ſagte Montparnaſſe.

Drei Stockwerke! ſagte Brujon.

Eine alte Röhrenleitung, welche zu einem Ofen gedient hatte, den man früher in der Baracke anzündete, zog ſich in der Mauer in die Höhe und reichte beinahe zu dem

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