Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Erſte ſagte leiſe und deutlich:Gehen wir. Was ſollen wir hier machen?

Der Zweite antwortete:Es regnet, um das Feuer der Hölle auszulöſchen, und dann gehen auch die Poli⸗ ziſten vorüber. Es ſteht dort ein Soldat Schildwache. Wir würden hier verhaftet werden.

Die Worte der Diebesſprache, die Thénardier vernahm, waren für ihn ein Lichtſtrahl. Er erkannte daran Brujon und Babet. Ohne dieſen Fingerzeig würde er den Letzteren nicht erkannt haben, denn er hatte ſeine Stimme durchaus entſtellt.

Indeß bemerkte der Dritte:es drängt noch nichts; warten wir noch ein wenig. Wer ſagt denn, daß er unſerer nicht bedarf?

An dieſen Worten, welche in reinem Franzöſiſch ge⸗ ſprochen wurden, erkannte Thénardier Montparnaſſe, der es als eine Anforderuug ſeiner Eleganz betrachtete, alle die Ausſprachen zu verſtehen, aber keine zu ſprechen.

Der Vierte ſchwieg, aber ſeine breiten Schultern ließen ihn erkennen. Theénardier zweifelte nicht. Es war Gueu⸗ lemer.

Brujon antwortete beinahe ungeſtüm, aber immer noch mit leiſer Stimme:

Was erzählſt Du uns da! Der Gaſtwirth hat nicht entrinnen können. Er verſteht das Handwerk nicht! Die Hemden zerreißen und die Betttücher zerſchneiden, um em Seil zu machen, Löcher in die Thüren zu bohren, falſche Papiere, falſche Schlüſſel zu machen, die Eiſen zu durch⸗ feilen, das Seil angebunden, ſich zu verbergen, zu verklei⸗

im Deutſchen anders wiederzugeben, als durch die lateiniſch⸗jüdiſch⸗ deutſche Diebesſprache, hielten wir es für zweckmäßiger, der Verſtänd⸗ lichkeit wegen die hochdeutſche Sprache anzuwenden und hoffen, daß dieſe Aenderung den deutſchen Leſer befriedigen wird.