Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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176 ſache iſt, daß er nicht mehr in dem Neubau ſich befand, aber dennoch in großer Gefahr war.

Als Thénardier auf das Dach des Neubaues kam, fand er das Ende von dem Seile Brujons, das noch an den Eiſenſtäben des oberen Gitters der Eſſe hing. Aber es war viel zu kurz und er hatte daher nicht wie Brujon und Gueulemer über den Rondenweg entfliehen können.

Wenn man aus der Rue des Ballets in die Rue du Roi⸗de⸗Sicile biegt, ſtößt man auf der rechten Seite bei⸗ nahe ſogleich auf eine ſchmutzige Vertiefung. Es ſtand hier im vergangenen Jahrhundert ein Haus, von dem nichts mehr übrig iſt als die Rückwand, die ſich bis zur Höhe des dritten Stockes der benachbarten Gebäude erhebt. Dieſe Ruine iſt an zwei großen Fenſtern, die man darin noch ſieht, bemerklich. Das Fenſter, welches der rechten Ecke zunächſt liegt, iſt mit einem wurmſtichigen Laden ver ſchloſſen. Durch dieſe Fenſter ſah man ſonſt eine andere finſtere und hohe Mauer, welche ein Stück von der Ein⸗ faſſung des Rondenwegs von La Force war.

Der leere Raum, den das niedergeriſſene Haus nach der Straße gelaſſen hat, wird zur Hälfte durch eine Ein⸗ faſſung von verfaulten Brettern ausgefüllt, die ſich auf fünf Eckſteine ſtützt. In dieſer Umfaſſung verbirgt ſich eine kleine Baracke, die an die ſtehen gebliebene Ruine gelehnt iſt. Die Brettwand hat eine Thür, welche vor einigen Jahren nur mit einem Drücker verſchloſfen war.

Auf den Firſt dieſer Ruine war Thénardier ungefähr um drei Uhr Morgens gelangt.

Wie kam er dahin? Das hat man nie erklären, noch begreifen können. Die Blitze mußten ihn zugleich geſtört und unterſtützt haben. Hattte er ſich der Leitern und des Gerüſtes der Dachdecker bedient, um von Dach zu Dach, von Verſchluß zu Verſchluß über die Gebäude Karl des Großen, dann den Hof des heiligen Ludwig, die Ronden⸗