Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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III.

Der Ausgang einer Flucht aus dem Gefängniß.

Höre, was in eben der Nacht in La Force vor⸗ gegangen war:

Ein Ausbruch war zwiſchen Babet, Brujon, Gueulemer und Thénardier verabredet worden, obgleich Thénardier ſich in geheimer Haft befand. Babet hatte die Angelegenheit für ſeine Rechnung an eben dem Tage geordnet, wie man aus der Erzählung Montparnaſſe's an Gavroche weiß. Montparnaſſe ſollte ihnen von außen Beiſtand leiſten.

Brujon, der einen Monat in einem Strafzimmer zu⸗ gebracht hatte, fand dort Zeit, zuerſt einen Strick zu drehen und dann einen Plan zu reifen. Ehemals beſtanden dieſe ſtrengen Orte, in denen die Gefängnißordnung den Verur⸗ theilten ſich ſelbſt überlieferte, aus vier ſteilen Mauern, einer Steindecke, einen mit Quadern gepflaſterten Fußboden, einem Feldbett, einem vergitterten Luftloche, einer mit Eiſen beſchlagenen Thür und hießen Kerker; aber die Kerker ſind als zu fürchterlich betrachtet worden; jetzt beſteht das Alles aus einer eiſenbeſchlagenen Thür, einem vergitterten Luftloche, einem Feldbette, einem mit Quadern gepflaſterten Fußboden, einer Steindecke, vier ſteinernen Mauern und heißt Strafzimmer. Gegen Mittag wird es in demſelben ein wenig Tag. Der Unterſchied dieſer Gemächer, die, wie man ſieht, keine Kerker ſind, beſteht darin, daß man die Gefangenen darin denken läßt, ſtatt ſie arbeiten zu laſſen.

Brujon hatte alſo nachgedacht. Er hatte ſein Straf⸗ zimmer mit einem Seile verlaſſen. Da man ihn in dem