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ſeiner durchnäßten Kleidung erkannt haben, daß er die Nacht im Regen zugebracht hatte. Unter dem Elephanten angelangt, ließ er zwei Mal den Ruf ertönen:
„Kikeriki!“
Bei dem zweiten Rufe antwortete eine helle, muntere und junge Stimme aus dem Bauche des Elephanten:
Wenige Augenblicke nachher wurde das Brett, welches das Loch verſchloß, bei Seite geſchoben und ein Kind glitt an dem Fuße des Elephanten herab zu dem Manne. Das Kind war Gavroche, der Mann war Montparnaſſe.
Was dieſes Kikeriki betrifft, ſo war das ohne Zweifel das, was das Kind gemeint hatte, indem es ſagte: Frage nur nach Herrn Gavroche. Als er den Ruf hörte, war er aus dem Schlafe emporgefahren, aus ſeinem Alkoven gekrochen, hatte das Gitter ſorgfältig wieder hinter ſich ver⸗ ſchloſſen, dann die Klappe geöffnet und war herabgeglitten.
Der Mann und der Knabe erkannten ſich ſtillſchweigend in der Nacht. Montparnaſſe begnügte ſich damit, zu ſagen:
„Wir bedürfen Deiner. Komm, uns Deinen Beiſtand zu leiſten.
Der Gamin verlangte keine weitere Erklärung.„Hier bin ich,“ ſagte er.
Beide gingen nach der Rue Saint⸗Antoine, von wo Montparnaſſe gekommen war, und ſchritten raſch durch die lange Reihe der Marktwagen hin, welche um dieſe Stunde gegen die Hallen fuhren.
Die Marktleute, welche zwiſchen ihrem Salat und Gemüſen halb ſchlafend und wegen des peitſchenden Regens bis an die Augen eingewickelt in ihren Wagen kauerten, blickten nicht auf die Vorübergehenden.


