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ſchlägern und Stricken ſtürzten auf den Ruf Javert's herein. Man band die Banditen. Die Menſchenmenge, die kaum von einem einzigen Lichte beleuchtet wurde, erfüllte den dunklen Raum.
„Handſchellen für Alle!“ ſchrie Javert.
„Kommt doch ein wenig näher!“ ſchrie eine Stimme, die keine Mannsſtimme war, von der aber Niemand hätte ſagen können: es iſt eine Weiberſtimme.
Die Theénardier hatte ſich in einer Ecke des Fenſters verſchanzt, und ſie war es, die den Ruf ausſtieß.
Die Stadtſergeanten und Polizeiagenten wichen zurück. Sie hatte ihren Shawl abgeworfen, ihren Hut aber aufbe⸗ halten; ihr Mann, der hinter ihr kauerte, verſchwand bei⸗ nahe unter dem herabgefallenen Shawl, und ſie deckte ihn mit ihrem Körper, indem ſie den Fflaſterſtein mit beiden Händen über den Kopf erhob und ihn hin und her wiegte, wie eine Rieſin, die einen Felsblock zu ſchleudern im Be⸗ griff ſteht.
„Vorgeſehen!“ ſchrie ſie.
Alle wichen gegen den Gang zurück. Es entſtand in der Mitte der Kämpfer ein großer leerer Raum.
Die Thenardier warf einen Blick auf die Banditen, die ſich hatten binden laſſen, und murmelte mit einem rauhen Kehltone:
„Die Memmen!“
Javert lächelte und trat in den leeren Raum, den die Thénardier mit ihren blitzenden Augen überſah.
„Komm nicht näher! Geh zurück!“ ſchrie ſie ihm zu, „oder ich zerſchmettere Dich!“
„Was für ein Grenadier!“ ſagte Javert.„Mutter, Du haſt einen Bart wie ein Mann, aber ich habe Krallen wie ein Weib.“
Er trat näher. Die Thénardier, die furchtbar anzuſehen war, ſtellte


