Teil eines Werkes 
3. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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die Beine auseinander, bog ſich zurück und ſchleuderte den Pflaſterſtein gegen Javert's Kopf. Javert bückte ſich, der Stein flog über ihn hinweg und traf im Hintergrunde die Wand, von der er ein großes Stück Kalk abriß; dann ricochettirte er von Ecke zu Ecke durch die Höhle und blieb endlich harmlos zu den Füßen Javert's liegen.

In eben dem Augenblick hatte Javert das Ehepaar Thenardier erreicht. Die eine ſeiner gewaltigen Fäuſte ſenkte ſich nieder auf die Schulter des Weibes, die andere auf den Kopf des Mannes.

Die Handſchellen! gebot er.

Die Polizeimänner kehrten in Maſſe zurück, und binnen wenigen Secunden war der Befehl Javert's vollzogen.

Die Thénardier betrachtete zuſammengebrochen ihre und ihres Mannes gefeſſelte Hände, ließ ſich an den Boden ſinken und ſchrie weinend:

Meine Töchter!

Sie ſind in Sicherheit, ſagte Javert.

Indeß hatten die Polizeiagenten den Trunkenbold bemerkt, der hinter der Thür ſchlafend lag, und ſchüttelten ihn. Er erwachte und ſtammelte:

Iſt es zu Ende, Jondrette.

Ja, erwiderte Javert.

Die ſechs gebundenen Banditen ſtanden aufrecht; übri⸗ gens hatten ſie noch ihr Ausſehen von Geſpenſtern; drei waren ſchwarz angeſchmiert, drei maskirt.

Behaltet Eure Larven, ſagte Javert.

Und indem er mit dem Blicke Friedrich's II. bei der Parade in Potsdam an ihnen entlang ging, begrüßte er die dreiOfenſetzer:

Guten Tag, Bigrenaille, guten Tag, Brujon, guten Tag, Zwei⸗Milliarden!

Dann wendete er ſich zu den drei Masken und ſagte zu dem Mann mit dem Hammer: