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fährlich. Ihr ſeid ſieben, wir ſind fünfzehn. Laßt uns nicht wie Auvergnaten in die Haare gerathen. Seid hübſch vernünftig.“
Bigrenaille ergriff eine Piſtole, die er unter ſeiner Blouſe verborgen hielt, gab ſie Thénardier in die Hand und flüſterte ihm in das Ohr:
„Es iſt Javert; ich wage nicht auf dieſen Menſchen zu ſchießen. Wagſt Du es?“
„Parbleu!“ erwiderte Thénardier.
„Nun gut, ſo ſchieße.“
Thénardier nahm die Piſtole und zielte auf Javert.
Javert, der drei Schritt von ihm entfernt ſtand, ſah ihn feſt an, und begnügte ſich damit, ihm zuzurufen:
„Schieß nicht! Dein Schuß wird abblitzen.“
Thénardier zog den Drücker. Der Schuß verſagte.
„Habe ich es Dir nicht geſagt?“ ſagte Javert.
Bigrenaille warf ſeinen Todtſchläger zu den Füßen Javert's nieder.
„Du biſt der Herr der Teufel!“ ſagte er.„Ich er⸗ gebe mich.“
„Und Ihr?“ fragte Javert die andern Banditen.
Sie antworteten:
„Wir auch.“
Javert entgegnete voll Ruhe:
„Gut ſo! gut ſo! Ich ſagte es ja doch. Seid hübſch vernünftig.“
„Ich verlange nur Eins,“ ſagte Brigrenaille,„daß man mir den Tabak nicht verweigert, während ich in Unter⸗ ſuchung bin.“
„Zugeſtanden,“ ſagte Javert.
Und ſich zurückwendend und hinter ſich rufend, fuhr er fort:
„Kommt jetzt herein!“
Ein Schwarm von Stadtſergeanten mit dem Degen in der Fauſt und mehrere bewaffnete Polizeiagenten mit Todt⸗
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