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Barriere des Gobelins in Hinterhalt gelegt, der Baracke Gorbeau auf der anderen Seite des Boulevard gerade ge⸗ genüber. Er machte den Anfang damit,„ſeine Taſche“ zu öffnen, um die beiden jungen Mädchen hineinzuſtecken, die damit beauftragt waren, die Zugänge zu der Höhle zu über⸗ wachen. Allein er hatte nur Azelma„eingekaſtelt,“ Eponine war nicht auf ihrem Poſten; ſie war verſchwunden, und er hatte ſie nicht faſſen können. Dann hatte Javert ſich auf die Lauer gelegt, auf das verabredete Signal horchend. Das Kommen und Wegfahren des Fiaker beunruhigte ihn ſehr. Er wurde endlich ungeduldig und überzeugt, daß es hier ein„ganzes Neſt voll“ gäbe, und daß er einen Glücksſchlag machen könnte, da er mehrere der einge⸗ tretenen Banditen erkannt hatte, entſchloß er ſich endlich, hinaufzugehen, ohne den Piſtolenſchuß abzuwarten.
Man erinnert ſich, daß er den Schlüſſel hatte, den Marius ihm gab.
Er kam eben zur rechten Zeit.
Die erſchrockenen Banditen ſtürzten ſich auf die Waffen, die ſie in dem Augenblick der Flucht in allen Winkeln ab⸗ gelegt hatten. Binnen weniger als einer Sekunde ſtanden ſieben Menſchen von entſetzlichem Ausſehen in einer dro⸗ henden Haltung der Vertheidigung ihm gegenüber, der eine mit ſeinem Hammer, der andere mit ſeinem Schlüſſel, der vritte mit ſeinem Todtſchläger, die andern mit Eiſenſtangen, Knütteln, Zangen; Thénardier mit ſeinem Meſſer in der Fauſt. Die Thénardier ergriff einen ungeheuren Pflaſterſtein, der in einem Winkel bei dem Fenſter lag, und ihren Töchtern zum Sitz diente.
Javert ſetzte ſeinen Hut wieder auf den Kopf und that zwei Schritte in das Zimmer hinein, die Arme gekreuzt, den Stock unter dem Arm, den Degen in der Scheide.
„Halt da!“ ſagte er.„Ihr werdet nicht zum Fenſter hinausgehen, ſondern zur Thür. Das iſt weniger ge⸗


