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tauſend Francs geben.— Gewiß ſind Sie auch verſtändig; Sie haben ſich nicht eingebildet, daß ich mir ſo viel Mühe geben würde, wie heute, und daß ich die Angelegenheit dieſes Abends, die eine ſo tief durchdachte Arbeit iſt, mit der Zu⸗ ſtimmung dieſer Herren ordnen würde, um dahin zu ge⸗ langen, von Ihnen ſo viel zu fordern, um Rothwein für fünfzehn Sous zu trinken und Kalbfleiſch zu eſſen. Zwei⸗ malhunderttauſend Francs das iſt gerade paſſend. Iſt dieſe Kleinigkeit einmal aus Ihrer Taſche heraus, ſo ſtehe ich Ihnen dafür, daß Alles damit abgemacht iſt und daß Sie dann keine Zwickerei wieder zu fürchten haben. Sie werden mir antworten: aber ich habe nicht zweimalhunderttauſend Francs bei mir. O, ich bin nicht übertrieben in meinen Forderungen. Das verlange ich nicht. Ich fordere nur Eines. Haben Sie die Güte zu ſchreiben, was ich Ihnen dictiren werde.“
Hier unterbrach ſich Thénardier; dann fügte er mit be⸗ ſonderer Betonung der Worte und indem er ein Lächeln auf das Kohlenbecken richtete, hinzu:
„Ich gebe nicht zu, daß Sie nicht ſchreiben können.“
Ein Großinquiſitor hätte ihn um dieſes Lächeln be⸗ neiden können.
Thénardier rückte den Tiſch bis zu Herrn Leblanc heran; er nahm das Tintenfaß, eine Feder und ein Blatt Papier aus dem Tiſchkaſten, den er geöffnet ließ, ſo daß man darin die Meſſerklinge blitzen ſehen konnte.
Er legte das Blatt Papier vor Herrn Leblanc.
„Schreiben Sie“, ſagte er.
Der Gefangene ſprach endlich:
„Wie ſoll ich ſchreiben? Ich bin angebunden?“
„Das iſt wahr, Verzeihung!“ ſagte Thénardier,„Sie haben Recht.“
Und ſich gegen Bigrenaille wendend, befahl er:„binde den rechten Arm des Herrn los.“
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