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mit dem Knüttel;„weshalb haſt Du ſo Viele mitgebracht? Es war unnöthig.“
„Ja, was willſt Du?“ erwiderte der Menſch mit dem Stocke.„Sie wollten Alle dabei ſein. Die Zeiten ſind ſchlecht. Es ſind keine Geſchäfte zu machen.“
Das Lager, auf welches man Herrn Leblanc geworfen hatte, war eine Art von Hoſpitalbett, das auf vier groben, kaum geglätteten hölzernen Säulen ſtand. Herr Leblanc ließ Alles mit ſich geſchehen. Die Räuber banden ihn feſt an, halb ſtehend, die Füße an den Boden herabhängend, und mit den Händen an dem Kopfende des Bettes, das am entfernteſten von dem Fenſter, und am nächſten bei dem Kamin ſtand.
Als der letzte Knoten zugezogen war, nahm Thénardier einen Stuhl und ſetzte ſich Herrn Leblanc beinahe gerade gegenüber. Thénardier glich ſich ſelbſt nicht mehr; binnen wenigen Augenblicken war der Ausdruck ſeiner Phyſiognomie von dem zügelleſer Gewaltthätigkeit bis zu dem ruhiger und verſchlagener Sanftmuth übergegangen. Marius hatte Mühe, in dieſem freundlichen Lächeln eines Bureaumen⸗ ſchen den beinahe thieriſchen Mund wieder zu erkennen, der einen Augenblick zuvor noch ſchäumte. Er betrachtete wie betäubt dieſe phantaſtiſche und beunruhigende Metamorphoſe, und empfand ungefähr das, was ein Menſch empfinden würde, der einen Tiger ſich in einen Advocaten verwan⸗ deln ſähe.
„Mein Herr,“ ſagte Thénardier.—
Dann wies er mit einer Handbewegung die Räuber zurück, welche Herrn Leblanc noch gefaßt hielten.
„Entfernt Euch ein wenig,“ gebot er,„und laßt mich mit dem Herrn plaudern.“
Alle zogen ſich gegen die Thür zurück. Er fuhr fort:
„Mein Herr, Sie haben Unrecht gehabt, den Verſuch zu machen, zum Fenſter hinaus zu ſpringen. Sie hätten
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