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Bewegungen Thénardier's zu folgen und ſie zu belauern. Thenardier war wie geblendet durch ſeine eigne Wuth und ging in dem Raume mit dem Vertrauen auf und nieder, daß die Thür beſetzt war, daß er bewaffnet einen waffen⸗ loſen Menſchen in ſeiner Gewalt hatte und daß ſie ihrer neun gegen einen waren, angenommen, daß die Thénardier nur für einen galt.
Bei ſeiner Anrede an den Menſchen mit dem Hammer wendete Thénardier Herrn Leblanc den Rücken.
Herr Leblanc erfaßte dieſen Augenblick, ſtieß mit dem Fuße den Stuhl zurück, mit der Fauſt den Tiſch, und mit einem Satz und mit wunderbarer Gewandtheit war er an dem Fenſter, ehe Thénardier noch die Zeit gefunden hatte, ſich umzudrehen. Das Fenſter öffnen, es erklettern, ein Bein hinausſtrecken, war das Werk einer Secunde. Schon war er halb draußen, als ſechs kräftige Fäuſte ihn erfaßten und ihn heftig zurück in das Loch riſſen. Es waren die drei„Ofenſetzer“, die auf ihn zuſprangen. Zu gleicher Zeit hatte die Thénardier ihn in die Haare gepackt.
Bei dem Geräuſch, welches dadurch entſtand, eilten die andern Banditen von dem Gange herbei. Der Alte, der auf dem Bette ſaß und betrunken zu ſein ſchien, ſtieg von dem Lager herunter und trat taumelnd näher, in der Hand den Hammer eines Wagenwärters.
Einer der„Ofenſetzer“, deſſen geſchwärztes Geſicht von dem Lichte beſchienen wurde, und in welchem Marius dieſer Beſudelung ungeachtet, Panchard, genannt Printanier, oder auch Bigrenaille, erkannte, erhob über dem Kopf des Herrn Leblanc eine Art Todtſchläger, der aus zwei Blei⸗ kugeln an den beiden Enden einer Eiſenſtange beſtand.
Marius konnte dieſem Schauſpiel nicht widerſtehen.
„Mein Vater, verzeih mir!“ dachte er.
Sein Finger griff nach dem Abzug der Piſtole. Eben


