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Da Jondrette jetzt nicht mehr in Marius Geſichts⸗ kreis ſtand, konnte dieſer die Dinge betrachten, und er er⸗ kannte in dem Geſudel in der That eine Schlacht, im Hintergrund Pulverdampf, und im Vordergrund einen Menſchen, der einen andern trug. Es war die Gruppe von Thénardier und Pontmerch: der rettende Sergeant, der gerettete Oberſt. Marius war wie berauſcht; dieſes Bild machte in gewiſſer Beziehung ſeinen Vater lebend; es war nicht mehr das Gaſthausſchild von Montfermeil, ſondern eine Auferſtehung, ein ſich öffnendes Grab, ein Phantom, das ſich aus demſelben erhob; Marius hörte ſein Herz bis in ſeine Schläfe ſchlagen; die Kanonen von Waterloo tönten ihm um die Ohren, ſein blutender Vater, der auf dieſem finſtern Bilde undeutlich zu erkennen war, erſchreckte ihn, und es war ihm, als ob das mißgeſtaltete Geſicht ihn ſtarr anſähe.
Als Thénardier wieder Athem geſchöpft hatte, richtete er ſeine blutunterlaufenen Augen auf Herrn Leblanc und ſagte mit leiſer, ſchneidender Stimme:
„Was haſt Du zu ſagen, ehe Du in die Brüche gehſt?“
Herr Leblanc ſchwieg. Mitten in dem Schweigen rief von dem Gange her eine heiſere Stimme mit finſte⸗ rem Spott:
„Giebt es Holz zu ſpalten, ſo bin ich da!“
Es war der Menſch mit dem Hammer, der ſich er— luſtigte.
Zu gleicher Zeit erſchien ein gewaltiges runzliches und erdfarbiges Geſicht mit einem häßlichen Lachen, das nicht Zähne, ſondern Hauer zeigte, an der Thür.
Es war das Geſicht des Menſchen mit dem Hammer.
„Weshalb haſt Du Deine Maske abgelegt?“ rief Thénardier ihm zu.
„Um zu lachen“, erwiderte der Menſch.
Seit einigen Augenblicken ſchien Herr Leblanc allen


