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hat, wenn dieſe ſich zum Guten wendet, das Erhabene, daß ſie den ganzen Willen auf die Anſtrengung und die ganze Seele auf die Verehrung Gottes lenkt. Die Armuth macht ſogleich das materielle Leben nackt und abſcheulich; daher der unausſprechliche Strom nach dem idealen Leben. Der reiche junge Mann hat hundert glänzende rohe Zerſtreuun⸗ gen, Wettrennen, Jagdhunde, Tabak, Spiel, gute Mahl⸗ zeiten und alles Uebrige; Beſchäftigungen der niedern Seiten der Seele auf Koſten der höheren und zarteren. Der arme junge Mann ſtrengt ſich an, um ſein Brod zu gewinnen. Er ißt, und wenn er gegeſſen hat, bleibt ihm nur noch die Träumerei. Er geht in die unentgeldlichen Schauſpiele, welche Gott giebt; er betrachtet den Himmel, die Sterne, die Blumen, die Kinder der Menſchheit, in der er leidet, die Schöpfung, in der er ſich freut. Er betrachtet ſo lange die Menſchheit, daß er die Seele erkennt; er betrachtet ſo lange die Schöpfung, daß er Gott ſieht. Er träumt und fühlt ſich groß; er träumt wieder und fühlt ſich liebevoll. Von dem Egoismus des Menſchen, der leidet, geht er über zu dem Mitleid des Menſchen, der nachdenkt. Indem er an die vielen Genüſſe denkt, welche die Natur den offenen Seelen verſchwenderiſch bielet und den verſchloſſenen Seelen verweigert, kommt er zuletzt dahin, daß er, der Millionair des Verſtandes, den Millionair des Geldes beklagt. Aller Haß verſchwindet aus ſeinem Herzen in dem Maße, wie alles Licht in ſeinen Geiſt eindringt. Iſt er übrigens un⸗ glücklich? Nein. Die Noth eines jungen Mannes iſt nie⸗ mals Elend. Der erſte beſte junge Mann mit ſeiner kräf⸗ tigen Geſundheit wird ſtets von einem alten Kaiſer beneidet werden. ZJeden Tag beginnt er von Neuem ſein Brod zu gewinnen, und während ſeine Hände ihn ernähren, gewinnt ſein Rückgrat Stolz, ſein Gehirn Gedanken. Iſt ſein Tage⸗ werk beendet, ſo kehrt er zu den Betrachtungen zurück; er lebt mit den Füßen in den Betrübniſſen, den Hinderniſſen,


