Teil eines Werkes 
3. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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Gamins unter ſich beſtehen, ſind ſehr mannigfaltig. Wir haben einen gekannt und benutzt, der ſehr geachtet und be⸗ wundert war, weil er einen Menſchen von dem Thurm von Notre⸗Dame hatte herabfallen ſehen; einen andern, weil es ihm gelungen war, in den Hinterhof zu dringen, auf welchem einſtweilen die Bildſäulen des Domes der Invaliden aufge⸗ ſtellt waren, und ihnen Blei„abzuſchaben“; einem Dritten, weil er eine Dilegence umwerfen ſah; noch einem andern, weil er einen Soldaten kannte, der beinahe einem Bürger ein Auge ausgeſchlagen hätte.

Dies erklärt den Ausruf eines Pariſer Gamins:„Gott iſt Gott! Habe ich auch Unglück! zu ſagen, daß ich noch nicht einmal einen Menſchen vom fünften Stockwerk herunterfallen ſah!“

Ganz gewiß iſt es eine treffende Aeußerung eines Bauers: Vater ſo und ſo,„Ihre Frau iſt an ihrer Krankheit geſtorben, weshalb haben Sie nicht nach dem Arzt geſchickt?— Ja, was wollen Sie, mein Herr, wir armen Hunde, wir ſterben ganz i

Wenn aber die ganze Theilnahmloſigkeit des Bauern in jenen Worten liegt, ſo zeigt ſich unbedingt die Anarchie des freidenkenden Vorſtädters in der folgenden:

Ein zum Tode Verurtheilter hört auf dem Karren ſeinen Beichtvater an. Das Pariſer Kind ruft:„er ſpricht mit ſeinem Pfaffen! O, die Memme!“

Eine gewiſſe Verwogenheit in religiöſer Beziehung er⸗ höht den Gamin. Ein Freigeiſt zu ſein, iſt von großer Wichtigkeit.

Den Hinrichtungen beizuwohnen, gilt als eine Pflicht. Man zeigt ſich die Guillotine und lacht. Man giebt ihr alle Arten von Namen. Ende der Suppe,— Kratzbürſte, — Mutter des Blauen(des Himmels),— der letzte Mund⸗

voll ꝛc. ꝛc. Um nichts von der Sache einzubüßen, erklettert 2*