Teil eines Werkes 
3. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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man Mauern, ſchwingt ſich auf Balcons, ſteigt auf Bäume, klammert ſich an die Gitterthore, an die Eſſen. Der Gamin iſt als Dachdecker ebenſo wie als Seemann geboren. Ein Dach hindert ihn ebenſo wenig wie ein Maſtbaum. Kein Feſt, welches dem Groveplatz gleichkomme. Samſon und Abbé Montès ſind wahrhaft volksthümliche Namen. Man verhöhnt den Verurtheilten, um ihn zu entmuthigen. Man bewundert ihn zuweilen. Lacenaire, der als Gamin den abſcheulichen Dautun muthig ſterben ſah, that die Aeuße⸗ rung, in welcher eine Zukunft lag: ich war auf ihn eiferſüchtig. In dem Gaminweſen kennt man Voltaire nicht, wohl aber Papavoine. Man vermiſcht in einer und derſelben Legende die Politiker mit den Mördern. Man hat die Tradition der letzten Kleidung Aller. Man weiß, daß Tolleron eine Mütze trug; Avril eine Kappe von Fiſch⸗ otterfell; Louvel einen runden Hut; daß der alte Delaporte kahlköpfig und barhäuptig war, daß Gaſtaing ganz munter und ſehr hübſch ausſah; daß Bories einen romantiſchen Kinnbart trug; daß Jean⸗Martin ſeine Hoſenträger behalten hatte; daß Lecouffé und ſeine Mutter ſich zankten.

„Macht Euch doch Euren Korb nicht ſtreitig!“ rief hier ein Gamin zu.

Ein Anderer, der unter der Menge zu klein war, aber doch Debacker vorbeitommen ſehen wollte, bemerkte eine La⸗ terne des Quai und kletterte daran hinauf. Ein Gensdarm, der hier ſtand, runzelte die Stirn.

„Laſſen Sie mich nur klettern, Herr Gensdarm,“ ſagte der Gamin. Und um den Beamten zu rühren, fügte er hinzu:„ich werde nicht fallen.“

„Es kümmert mich wenig, ob Du fällſt oder nicht,“ erwiederte der Gensdarm.

In dem Gaminweſen wird ein bemerkenswerther Un⸗ fall ſehr hoch angerechnet. Man gelangt auf den Gipfel der Achtung wenn man ſich„bis auf den Knochen ſchneivet.“

Di erwerbe „o, ich ſehr be ſchaſt.

4 Abend

von M

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