Teil eines Werkes 
3. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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einem dieſer Kinder begegnet, um welches man die zerriſſenen Faden der Familie flattern zu ſehen glaubt. Bei der noch ſo unvollſtändigen gegenwärtigen Civiliſation iſt es nicht ſehr anormal, dieſe Bruchtheile der Familie zu ſehen, die in dem Dunkel verſchwinden, und bei denen die Eltern nicht mehr wiſſen, was aus ihren Kindern geworden iſt. Daher entſtehen dunkle Geſchicke. Das heißt— denn dieſe traurige Thatſache hat eine Bezeichnung gefunden— auf das Fflaſter von Paris geworfen werden.

Im Vorbeigehen ſei geſagt, daß dieſes Verlaſſen der Kinder durch die ehemalige Monarchie nicht entmuthigt wurde. Etwas Zigeunerhaftes in den unteren Regionen gefiel den oberen Sphären und ſagte dem Mächtigen zu. Der Haß gegen den Unterricht der Kinder des Volkes war ein Dogma. Wozu die„halbe Aufklärung?“ Das war das Feldgeſchrei. Das verlaſſene Kind aber iſt gleichbe⸗ deutend mit dem unwiſſenden Kinde.

Uebrigens bedurfte die Monarchie zuweilen der Kinder, und dann ſäuberte ſie die Straßen. Unter Ludwig XIV., um nicht weiter zurückzugehen, wollte der König mit gutem Grund eine Flotte ſchaffen. Der Gedanke war gut. Aber wie ſtand es mit den Mitteln? Keine Flotte, wenn nicht neben dem Segelſchiff, dem Spielwerk des Windes, und im Fall der Noth dem Schleppſchiffe, andere Schiffe beſtehen, die fahren können, wohin ſie wollen, ſei es mit dem Ruder, ſei es mit dem Dampfe; die Galeere war daher für die damalige Marine, das, was heutzutage die Dampfer ſind. Man mußte daher Galeeren haben. Allein die Galeere wird nur durch den Galeerenzüchtling gerudert; man mußte daher Ruderer finden. Colbert ließ durch die Intendanten der Provinzen und die Parlamente ſo viel Züchtlinge machen, als ſie konnten. Die Gerichtsbehörden zeigten ſich dabei ſchon gefällig. Behielt ein Mann bei der Prozeſſion den

Hut auf dem Kopfe, ſo war das hugenottiſche Haltung und Die Eleuden V. 2