Teil eines Werkes 
3. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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VMW

Ein wenig Geſchichte.

gens kine Wohlthat, die ſich nicht beſtreiten

war überreich an umherirrenden Kindern.

den Brückengewölben aufgefunden wurden.

Kindes.

In dem übrigens beinahe gleichzeitigen Abſchnitte, in welchem die Handlung dieſes Buches vor ſich geht, ſtand nicht wie jetzt ein Polizeidiener an jeder Straßenecke, übri⸗

giebt als Durchſchnittszahl 260 obdachloſe Kinder, welche damals alljährlich durch die Polizeipatrouillen in offenen Feldern, in Häuſern, die im Bau begriffen waren, und unter

Neſter, welche berühmt geblieben ſind, hat dieSchwalben der Brücke von Arcole hervorgebracht. Dies iſt übrigens eines der verderblichſten ſocialen Symptome. Alle Ver⸗ brechen des Mannes beginnen mit dem Vagabondiren des

Nehmen wir indeß Paris aus. In gewiſſem Grade und ungeachtet der Erinnerung, die wir erweckt haben, iſt die Ausnahme gerecht. Während in jeder andern großen Stadt ein vagabondirendes Kind ein verlorener Menſch iſt, während beinahe überall das ſich ſelbſt überlaſſene Kind einigermaßen dem Verhängniß des Laſters verfällt, welches in ihm die Rechtſchaffenheit und das Gewiſſen untergräbt, iſt der Gamin von Paris, wie wir behaupten, ſo verderbt er auch auf der Oberfläche ſein mag, im Innern beinahe un⸗ angetaſtet. Pariſer Luft athmen, das erhält die Seele.

Was wir hier behaupten, ranbt die Beklemmung des Herzens nicht, von der man ſich ergriffen fühlt, ſo oft man

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