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Fauchelevent war groß. Fauchelevent wurde der beſte Die⸗
ner und der koſtbarſte der Gärtner. Bei dem nächſten Be⸗ ſuche des Erzbiſchofs erzählte die Priorin demſelben die Sache, indem ſie ein wenig beichtete und ſich viel rühmte. Als der Erzbiſchof das Kloſter verlaſſen hatte, ſprach er mit vielem Beifall, aber leiſe von dem Ereigniß mit Herrn von Latil, der ſpäter Erzbiſchof von Rheims und Cardinal wurde. Die Bewunderung gegen Fauchelevent legte einen weiten Weg zurück, denn ſie gelangte bis nach Rom. Wir haben ein Billet vor Augen gehabt, welches der damals herrſchende Papſt Leo XII. an einen ſeiner Verwandten ſchrieb, der bei der Nunciatur in Paris angeſtellt war und della Genga hieß. In jenen Zeilen ſtand:
„Es ſcheint, als lebte in einem Kloſter von Paris ein vortrefflicher Gärtner, der ein Heiliger iſt, Namens Fau⸗ vent.“ Nichts von dem geſagten Triumphe gelangte bis in die Hütte Fauchelevents; er fuhr fort, zu graben, zu pflanzen, ſeine Melonenbeete zu bedecken, ohne von ſeiner Vortreff⸗ lichkeit und ſeiner Heiligkeit etwas zu wiſſen. Er ahnte ſeinen Ruhm ſo wenig wie ein Ochſe von Durham oder Surreh eine Ahnung davon hat, daß ſein Bild in der IMustrated London News mitgetheilt wird, mit der Unter⸗ ſchrift: Ochſe, welcher bei der Ausſtellung den Preis gewann.


