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waret, daß ich die Todte beerdigte, das Grab füllte, Eure Arbeit verſah, daß der Thürhüter Euch Eure Karte zurück⸗ geben wird und daß Ihr keine fünfzehn Francs zu bezahlen braucht, das heißt es, Recrut.“
„Ich danke Euch, Landmann!“ rief Gribier voller Freude.„Das nächſte Mal bezahle ich den Wein.“
VI.
Gelungenes Verhör.
Eine Stunde darauf, in dunkler Nacht, erſchienen zwei Männer und ein Kind an dem Thor von Nr. 62. der kleinen Picpus⸗Straße. Der älteſte dieſer beiden Männer erhob den Hammer und klopfte.
Es waren Fauchelevent, Jean Valjean und Coſette.
Die beiden Alten hatten Coſette bei der Frucht⸗ händlerin aus der Rue du Chemin⸗Vert abgeholt, wo Fauche⸗ levent ſie am Abend zuvor gelaſſen. Coſette hatte dieſe vierundzwanzig Stunden damit zugebracht, nichts zu begreifen und ſtill zu ſitzen. Sie zitterte ſo, daß ſie vor Angſt nicht weinte. Sie hatte nicht gegeſſen und ebenſo wenig ge⸗ ſchlafen. Die würdige Fruchthändlerin hatte hundert Fragen an ſie gerichtet, ohne eine andere Antwort empfangen zu können als einen trüben Blick. Coſette hatte nichts von dem errathen laſſen, was ſie ſeit zwei Tagen gehört und 3 geſehen. Sie errieth, daß man ſich in einer gefährlichen Lage befand; ſie fühlte vollkommen, daß ſie klug ſein
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