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Es war die Stimme Griebies.
Fauchelevent öffnete die Thür. Die Wohnung des Todtengräbers war wie alle Wohnungen dieſer Unglücklichen eine leere dunkle Kammer. Ein Kaſten— ein Sarg viel⸗ leicht— vertrat die Stelle einer Komode; ein Buttertopf die eines Waſſereimers, ein Strohſack die eines Bettes, der Fußboden die der Stühle und Tiſche. In einer Ecke auf einem Fetzen, der das Ueberbleibſel eines alten Tep⸗ pichs zu ſein ſchien, lagen eine Frau und eine Menge Kinder in einem Haufen. Das Ganze zeigte die Spuren einer gewaltigen Umwälzung. Man hätte glauben können, es hätte hier ein Erdbeben ſtattgefunden. Die Deckel waren herunter geworfen, die Lumpen lagen umher, der Waſſer⸗ krug war zerbrochen, die Mutter weinte, die Kinder waren wahrſcheinlich geprügelt worden; überall Spuren einer mürriſchen Durchſuchung. Offenbar hatte der Todtengräber wie außer ſich ſeine Karte geſucht, und in ſeiner Wohnung Alles, von dem Waſſerkrug bis zu ſeiner Frau, verant⸗ wortlich für dieſen Verluſt gemacht.
Er ſah wie ein Verzweifelter aus.
Fauchelevent eilte indeß, die Beendigung des Aben⸗ teners herbeizuführen, um dieſe traurige Seite ſeines glück⸗ lichen Erfolges zu bemerken.
Er trat ein und ſagte:„Ich bringe Euch Eure Schaufel und Euern Spaten wieder.“
Gribier ſah ihn ganz verdutzt an.
„Ihr ſeid es, Bauer?
„Und morgen werdet Ihr bei dem Thürhüter des Kirchhofes Eure Karte finden.“
Er ſetzte die Schaufel und den Spaten auf den Boden.
„Was ſoll das heißen?“ fragte Gribier.
„Das ſoll heißen, daß Ihr Eure Karte hattet aus
der Taſche fallen laſſen, daß ich ſie fand, als Ihr fort Die Elenden. W. 11


