Teil eines Werkes 
2. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Indem er ſich emporrichtete, kreuzte er die Arme ſo kräftig, daß ſeine beiden geſchloſſenen Fäuſte ſeine beiden Schultern trafen und rief:

So habe ich ihn gerettet! ſo!

Der arme Menſch fing jetzt heftig zu weinen an und hielt ein Selbſtgeſpräch denn es iſt ein Irrthum, zu glauben, daß es in der Natur keine Selbſtgeſpräche gäbe. Gewaltige Erſchütterungen ſprechen oft mit lauter Stimme.

Das iſt die Schuld des Vater Meſtienne. Weshalb iſt er auch geſtorben, der Dummkopf! Brauchte er in eben dem Augenblick zu krepiren, als man es am wenigſten er⸗ wartete? Er iſt es, der Herrn Madeleine tödtet. Vater Madeleine! Er liegt in dem Sarge. Er iſt ſchon im Grabe und Alles iſt aus! Haben denn ſolche Geſpräche nur einen geſunden Sinn und Menſchenverſtand? Ach, mein Gott, er iſt todt! Und was ſoll ich nun mit ſeiner Kleinen anfangen? Was wird die Fruchthändlerin ſagen? Daß ein ſolcher Menſch auf ſolche Weiſe ſtirbt, wenn das nur mög⸗ lich wäre! Wenn ich daran denke, daß er unter meinen Händen umkam! Vater Madeleine! Vater Madeleine! Er iſt erſtickt; ich ſagte es ja wohl; er wollte mir nicht glauben. Nun, das iſt eine hübſche Poſſe! Er iſt geſtorben, der brave Mann, der beſte Menſch, den es unter allen guten Menſchen des guten Gottes giebt! Und ſeine Kleine! Ach, ich gehe da nicht wieder hin. Ich bleibe hier. Einen ſolchen Streich gemacht zu haben! Es lohnt auch wohl der Mühe, zwei ſo alte Kerle zu werden, um zwei alte Narren zu ſein! Aber wie hat er es nur angefangen, um in das Kloſter zu tommen? Das war ſchon der Anfang davon. Man muß dergleichen nicht machen. Vater Madeleine! Vater Madeleine! Vater Madeleine! Madeleine! Herr Madeleine! Er hört mich nicht. Da ſoll man ſich nun herausziehen.

Und er raufte ſich die Haare.