Teil eines Werkes 
2. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Nach der erſten unterſuchte er auch die zweite. Er ging dann zu den Hoſentaſchen über, ſteckte die Hand in die erſte, drehte die zweite um.

Nein, ſagte er,ich habe meine Karte nicht. Ich werde ſie vergeſſen haben.

Fünfzehn Franes Strafe! ſagte Fauchelevent.

Der Todtengräber wurde ganz grün im Geſicht. Das Grün iſt die Bläſſe der Blaſſen.

Ach Jeſu, mein Gott! rief er,fünfzehn Franes Strafe!

Drei Stück zu hundert Sous, ſagte Fauchelevent.

Der Todtengräber ließ die Schaufel fallen.

Jetzt war Fauchelevent oben auf.

Nun, Recrut, ſagte er,verzweifelt deshalb nicht. Ihr dürft Euch das Leben nicht nehmen, um das Grab für Euch zu benutzen. Fünfzehn Franes ſind nicht mehr als fünfzehn Francs, und dann könnt Ihr es auch ſo machen, daß Ihr ſie nicht zu bezahlen braucht. Ich bin alt, Ihr ſeid ein Neuling. Ich kenne die Schliche und die Ffiffe. Ich will Euch einen freundſchaftlichen Rath geben. Eure Sache iſt klar: die Sonne geht unter; ſie ſteht ſchon an dem Horizont und in fünf Minuten wird der Kirchhof ge⸗ ſchloſſen.

Das iſt wahr, erwiderte der Todtengräber.

Binnen hier und fünf Minuten habt Ihr nicht die Zeit, das Grab zu füllen, denn es iſt verteufelt tief, und dann noch zeitig genug zu dem Gitter zu kommen, ehe es geſchloſſen wird.

Das iſt richtig.

In dieſem Falle fünfzehn Francs Strafe.

Fünfzehn Francs!

Aber Ihr habt noch ſo viel Zeit, wo wohnt Ihr?

Zwei Schritte von der Barrière. Eine Viertelſtunde von hier. Rue de Vaugirard Nummer 87.