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„Da Sie mich aber als Gärtner hier unterbrachten!“
„Antworten Sie mir, als ob ich nichts wüßte.“
„Nun wohl, es iſt das Kloſter Petit⸗Picpus.“
Die Erinnerungen kehrten bei Jean Valjean zurück. Der Zufall, das heißt die Vorſehung, hatte ihn in eben jenes Kloſter des Viertels St. Antoine geworfen, in wel⸗ chem der alte Fauchelevent, verkrüppelt durch den Sturz ſeines Karrens, auf ſeine Empfehlung vor zwei Jahren auf⸗ genommen worden war. Er wiederholte, wie wenn er zu ſich ſelbſt ſpräche:„das Kloſter Petit⸗Picpus!“
„Nun ja, freilich“, entgegnete Fauchelevent.„Aber wie, zum Teufel, ſind Sie denn hier herein gekommen, Vater Madeleine? Mögen Sie auch immerhin ein Heiliger ſein, ſo ſind Sie doch ein Mann, und Männer dürfen nicht hier ſein!“
„Sie ſind doch auch hier?“
„Ja, aber nur ich.“
„Indeß“, entgegnete Jean Valjean,„muß ich hier bleiben.“
„Ach mein Gott!“ rief Fauchelevent.
Jean Valjean näherte ſich dem Greiſe und ſagte mit feierlicher Stimme:
„Vater Fauchelevent, ich habe Ihnen das Leben ge⸗ rettet!“
„Ich habe mich zuerſt daran erinnert“, entgegnete Fauchelevent.
„Nun gut, Sie können jetzt für mich thun, was ich damals für Sie that.“
Fauchelevent nahm in ſeine alten runzligen und zittern⸗ den Hände die beiden kräftigen Hände Jean Valjean's und es ſchien einige Secunden, als vermöchte er nicht zu ſprechen. Endlich rief er gerührt aus:
„Ach, das wäre ein Segen des guten Gottes, wenn ich
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