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hatte die Augen weit geöffnet und zeigte ein nachdenkendes Weſen, welches Jean Valjean wehe that.
Sie zitterte noch immer.
„Möchteſt Du ſchlafen?“ ſagte Jean Valjean.
„Mich friert ſo ſehr,“ antwortete ſie.
Einen Augenblick darauf ſagte ſie:
„Iſt ſie noch immer da?“
„Wer denn?“ fragte Jean Valjean.
„Frau Thénardier.“
Jean Valjean hatte ſchon das Mittel vergeſſen, deſſen er ſich bediente, um das Schweigen Coſettens zu ſichern.
„Nein,“ ſagte er,„ſie iſt fort. Ich fürchte jetzt nichts mehr.“
Das Kind ſeufzte, als ob eine ſchwere Laſt ihm von der Bruſt gefallen wäre.
Der Boden war feucht, der Schuppen nach allen Seiten offen, der Nachtwind wurde in jedem Augenblicke ſchneiden⸗ der. Der gute Mann zog ſeinen Ueberrock aus und hüllte Coſette hinein.
„Friert Dich jetzt weniger?“ ſagte er.
„Ach, ja wohl.“
„Nun, ſo warte einen Augenblick auf mich. Ich werde ſogleich zurückkommen.“
Er verließ die Ruine und ſchlich an dem großen Ge⸗ bäude hin, nach einem beſſern Zufluchtsorte ſuchend. Er fand mehrere Thüren, doch ſie waren ſämmtlich verſchloſſen. Alle Fenſter des Erdgeſchoſſes waren mit Eiſengittern verſehen.
Als er über den innern Winkel des Gebäudes hinaus⸗ kam, bemerkte er gewölbte Fenſter und gewahrte einen Licht⸗ ſchimmer. Er richtete ſich auf den Zehen in die Höhe und blickte durch eines dieſer Fenſter. Sie führten ſämmtlich zu einem geräumigen Saale, der mit großen Quadern ge⸗ pflaſtert war und von Gewölbpfeilern getragen wurde; man
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