Teil eines Werkes 
2. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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ſelbſt vorüber gekommen war, etwas ſich bewegen zu ſehen. Er ſtürzte vorwärts, indem er hoffte, irgend ein Seiten⸗ gäßchen zu finden, dort zu entkommen und nochmals die Fährte abzubrechen.

Er gelangte zu einer Mauer.

Dieſe Mauer war indeß kein unüberſteigliches Hinder⸗ niß, denn ſie begrenzte ein Seitengäßchen, welches in die Straße mündete, in welcher Jean Valjean ſich befand.

Auch hier wieder mußte er ſich entſchließen, rechts oder links zu gehen.

Er ſah nach der rechten Seite. Das Gäßchen führte zwiſchen Schuppen und Vorrathshäuſern hin und war am Ende geſperrt. Deutlich erkannte er durch eine große weiße Mauer, daß es eine Sackgaſſe war.

Er blickte nach der Linken. Das Gäßchen war auf dieſer Seite offen und mündete nach ungefähr zweihundert Schritten in eine andere Straße. Auf dieſer Seite erblickte er das Ziel.

In dem Augenblick, in welchem Jean Valjean ſich links wenden wollte, um wo möglich die Straße, die er am Ende des Gäßchens ſah, zu erreichen, bemerkte er an der Ecke dieſes Gäßchens und dieſer Straße, wohin er wollte, eine Art ſchwarzer regungsloſer Bildſäule.

Das war offenbar ein Menſch, der dort aufgeſtellt war, um den Weg zu ſperren.

Jean Valjean wich zurück.

Der Punkt von Paris, wo er ſich befand, iſt ſeit jener Zeit vollkommen umgewandelt. Wo Zimmerplätze und Gärten lagen, ſieht man jetzt große neue Straßen, Circuſſe, Hypo⸗ droms, Eiſenbahnhöfe.

Vor einem halben Jahrhundert hieß dieſe Gegend Klein⸗Picpus.

Das Stadtviertel Klein⸗Picpus hat übrigens kaum jemals exiſtirt und war nie etwas anderes als der Entwurf

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