Teil eines Werkes 
2. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Sümpfe, die Gärten und die unbebauten Felder zu erreichen vermochte, entkommen.

Es ſchien ihm, als könnte er ſich der kleinen ſchwei genden Straße anvertrauen und er trat in dieſelbe ein.

III.

Man ſehe den Plan von Paris vom Jahre 1727.

Nach dreihundert Schritten gelangte er zu einem Punkte, an welchem die Straße ſich theilte. Die eine der beiden Straßen führte links, die andere rechts. Welche ſollte er wählen? Er zögerte nicht und ging rechts.

Weshalb?

Weil die linke Straße gegen die Vorſtadt führt, das heißt gegen bewohnte Orte, und die rechte gegen das Feld, das heißt gegen unbewohnte Strecken.

Indeß ging er nicht mehr ſehr ſchnell. Coſette ver minderte den Schritt Jean Valjeans mehr und mehr.

Er trug ſie wieder. Coſette lehnte ihren Kopf auf die Schulter des Alten und ſagte kein Wort.

Er wendete ſich von Zeit zu Zeit um und blickte rück wärts. Sorgfältig hielt er ſich beſtändig auf der dunkleren Seite der Straße. Dieſe lag gerade hinter ihm. Die zwei oder drei erſten Male, wo er ſich umwandte, ſah er nichts; es herrſchte tiefes Schweigen, und etwas beruhigt ſetzte er ſeinen Weg fort. Plötzlich glaubte er, als er ſich wieder umdrehte, auf der dunklen Seite der Straße, da, wo er