Teil eines Werkes 
2. Abt., 2. Bd. (1863)
Entstehung
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Ein großer Karren fuhr zu gleicher Zeit mit ihm über die Brücke nach dem rechten Ufer. Das war nützlich für ihn. Er konnte in dem Schatten dieſes Wagens über die ganze Brücke gehen.

Auf der Mitte der Brücke klagte Coſette, daß ihr die Füße eingeſchlafen wären und wünſchte zu gehen. Er ſetzte ſie nieder und nahm ſie wieder an die Hand.

Als er die Brücke hinter ſich hatte, bemerkte er in geringer Entfernung zu ſeiner Rechten Zimmerplätze und ging darauf zu. Um dahin zu gelangen, mußte er ſich über einen ziemlich großen, offenen und beleuchteten Raum wagen. Er zögerte indeß nicht. Die, welche ihn verfolgten, waren offenbar auf falſcher Fährte und Jean Valjean glaubte außer Gefahr zu ſein. Geſucht wurde er, ja; verfolgt, nein!

Eine kleine Straße führte zwiſchen den Zimmerplätzen von Mauern umgeben hin. Dieſe Straße war ſchmal, dunkel, wie für ihn geſchaffen. Ehe er ſie betrat, blickte er zurück.

Von dem Punkte, auf welchem er ſich befand, über⸗ blickte er die Auſterlitzbrücke ihrer ganzen Länge nach.

Vier Schatten erſchienen ſoeben auf der Brücke.

Dieſe Schatten wendeten den Jardin des plantes den Rücken zu und gingen gegen das rechte Ufer.

Dieſe vier Schatten waren vier Männer.

Jean Valjean empfand das Zittern des Thieres, deſſen Fährte wieder aufgefunden iſt.

Es blieb ihm noch eine Hoffnung: daß dieſe Menſchen vielleicht noch nicht auf der Brücke waren, und ihn deshalb nicht bemerkten, ais er mit Coſette an der Hand über den großen beleuchteten Platz ging.

In dieſem Falle konnte er, wenn er durch die vor ihm liegenden Straßen eilte und die Zimmerplätze, die

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