Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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ward und nur noch mit Mühe athmete.Einen Beichti⸗ ger, mein Sohn einen Beichtiger.

Albert verließ ſofort das Zimmer und eilte nach dem Felſen, in der Abſicht, ſich nach der Stadt zu begeben. Doch klopfte er erſt wiederholt an die Thüre der Kapelle.

Einige Augenblicke darauf ſah er ſich der ernſten Ge⸗ ſtalt eines Prieſters gegenüber.

Was wollen Sie, mein Sohn?

Um der Liebe Gottes willen, mein Voter, kommen Sie zu meiner Mutter, welche im Sterben liegt.

Der Prieſter zögerte nicht, Albert nach dem Zimmer ſeiner Mutter zu begleiten.

Als der Prieſter eintrat, unterſchied ſie kaum noch die ſie umgebenden Gegenſtände. Der nahe Tod hatte ſchon ſeinen eiſigen Schleier über das Geſicht ſeines Opfers ge⸗ breitet.

Meine Mutter, hier iſt der Diener Gottes, ſagte Albert, indem er ſich dem Bette näherte.

Gut, gut, mein Sohn, ſagte ſie;verlaß uns ei⸗ nen Augenblick. Meine Beichte wird kurz ſein. Ich habe wenig zu ſagen ich will nur die letzte Abſolution em⸗ pfangen..

Albert umarmte ſie und begab ſich dann in ein an⸗ ſtoßendes Gemach.

Der Mönch blieb allein bei der Sterbenden.

Kommen Sie näher, frommer Vater, murmelte ſie.

O mein Gott, ſagte er, indem er noch auf dem⸗ ſelben Platze ſtehen blieb, als ob ſeine Füße an die Diele gewurzelt wären. Sein Blick war unverwandt auf Meree⸗ des geheftet.O allmächtiger Gott, fuhr er fort,nimm ſie auf in Deinen Schooß, dieſe reine, von der Welt ſo ſchmerzlich gemarterte Seele! Mercedes! Mercedes! fuhr er mit halber Stimme fort, indem er ſich dem Bette näherte.ich bedarf Deiner Verzeihung!

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