Orkan auf immer von hier entführt! Dieſe kahlen Felſen,
dieſe Einſamkeit, dieſes durch das Rauſchen des Waſſers kaum unterbrochene Schweigen, Alles dies flößt mir Furcht ein, Maximilian! Dieſes Portal der Grotte Monte-Chriſto's r ſcheint mir in dieſem Augenblick der geheimnißvolle Eingang zu einem Grabmal zu ſein!“ .„Valentine!“ rief Maximilian,„was ſollen dieſe ſ Worte? was ſollen dieſe Thränen? Welches Verbrechen( haben wir begangen, um das Unglück zu verdienen, wel⸗ ches Du geträumt haſt?“ n „Welches Verbrechen? Keins,“ antwortete Valentine. f Wenn aber der Mann, der uns das Glück gegeben hat,
B ot befugt war, das an uns abzutreten, was er uns ge⸗ ſchenkt hat, glaubſt Du, mein Freund, daß wir es noch ſ lange genießen könnten?“
„Valentine, Deine Worte, die ich in Venedig mit
Kälte anhörte, rühren mich in dieſem Augenblicke tief; wir ſind allein zwiſchen Meer und Himmel, zwiſchen Gott und dem Abgrund!“ f „Nun ſo bringen wir dieſem Gott ein Gelübde der Demuth dar, indem wir auf immer dieſer barbariſchen Pracht entſagen, welche der Graf von Monte⸗Chriſto mit 1 uns hat theilen wollen! Leben wir von unſerer Arbeit, ſeien wir glücklich in beſcheidenen Verhältniſſen und verfügen wir zu Gunſten der Armuth und des Mangels, die uns in l dieſer Welt umgeben, über dieſe Schätze, welche der Graf uns überliefert, ohne vielleicht das Recht gehabt zu haben, dies zu thun.“ ei Als Volentine dieſe Worte beendet hatte, befand ſie
ſich ganz nahe an dem Portal der Grotte, in welche ſie, d
von Marimilian geführt, langſam eintrat. Sie gingen die iſ Treppe hinab und in dem Augenblicke, wo ſie in den Saal g traten, entfuhr ein Schrei der Ueberraſchung ihren Lippen.
Ein furchtbgrer Knall krachte in dem unterirdiſchen Ge⸗ „


