Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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wunderbaren Palaſtes zu empfangen, rief Benedetto laut; er möge kommen, wann er will und im hellen Glanze der Flamme die Worte leſen, die ich auf dieſe Mauer ſchreibe.

Nachdem er dies geſagt, ergriff er ein Stück verkohl⸗ tes Holz und ſchrieb mit großen Buchſtaben auf die grö⸗ ßere Wand einige Worte, welche Peppino wegen der Dun⸗ kelheit, die ſich in dem Innern der Grotte zu verbreiten begann, nicht entziffern konnte.

Am folgenden Tage verließen Valentine und Maximi⸗ lian die kleine Racht Bonace und machten ſich gllein auf den Weg nach dem Eingang der Grotte.

Während ſie ſo Arm in Arm dahinſchritten, ſchien ein Menſch, der mit Leichtigkeit von Fels zu Felſen ſprang und ſich hinter den Geſträuchen verbarg, genau die Richtung des Weges zu beobachten, den ſie verfolgten.

Dieſer Menſch, deſſen wilder Blick funkelte wie das Auge des Tigers, wenn er die Bewegungen ſeiner Beute belauſcht, ließ ſie weitergehen ohne ihnen länger zu folgen, ſobald er die Ueberzeugung erlangt hatte, daß ſie wirklich auf die Grotte zugingen und als er ſie ſchon in einer ge⸗ wiſſen Entfernung ſah, machte er einen raſchen Umweg, ließ ſich läng's des Felſens hinabgleiten und eilte über einen Weg hinweg, der an einem der furchtbarſten Abgründe der Inſel hinführte.

Hier angelangt, warf er ſeinen funkelnden Blick in die Tiefen des Abgrundes und ſah eine in den Fluthen der öſtlichen Bucht vor Anker liegende Bacht.

Es war die Bachtder Sturm.

Eine mit zwei Mann beſetzte Schaluppe lag in der Nähe des Strandes, als ob Jemand auf dieſem Punkte erwartet würde. Bencdetto athmete auf. Sich rechts wen⸗ dend, lenkte er ſeine Schritte nach dem Eingange der Grotte,

Sdie nicht weit davon entfernt war.