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Maximilian war hiermit einverſtanden und man brachte die Nacht am Bord zu.
Mittlerweile wollen wir einen Blick auf das werfen, was in dem Innern der Inſel vorging.
Am Fuße eines der in der Mitte ſtehenden Felſen war ein Portal angebracht, deſſen oberer Theil durch zwei pracht⸗ volle joniſche Marmorſäulen getragen ward. Zu beiden Seiten ragten ungeheure noch vom Meiſel verſchonte Granit⸗ maſſen empor, die zu dem Reichthum und der Eleganz die⸗ ſes Portal's einen eigenthümlichen Gegenſatz bildeten. Hier⸗ auf kam eine Treppe, ebenfalls von Marmor, die in einen unterirdiſchen Solon führte, in welchem man mehrere Ver⸗ bindungsthüren bemerkte.
Dieſer Salon erhielt ſein Licht durch vier in dem Fel— ſen angebrachte OHeffnungen, welche zugleich eine immer⸗ währende Circulation der Luft möglich machten. Wenn man dieſen Raum aufmerkſam betrachtete, ſo war leicht zu bemerken, daß ganz neuerlich eine zerſtörende Hand hier
lles vernichtet hatte, was die Kunſt, von Geſchmack und Reichthum unterſtützt, Schönes und Wunderbares zu ſchaf⸗ fen im Stande geweſen war.
Man ſah noch auf ihren prachtvollen Piedeſtalen die herrlichen Statuen, die wir bereits kennen und die ringsum⸗ her an den Mauern ſtanden, an welchen man noch die Ueber⸗ reſte einer reichen Damaſt- und Goldſtoffbekleidung bemerkte.
Ein ſchöner türkiſcher Teppich lag zuſammengerollt in einem Winkel und weiche Kiſſen, ſchwellende Ottomanen, die hier und da umherſtanden, vervollſtändigten das ſeltſame Bild von Unordnung und Pracht, welches das Innere der Grotte von Monte⸗ Chriſto darbot.
Benedetto war der einzige Gaſt dieſes Ort's.
Er ging in der geräumigen Halle auf und ab, als Jemand ſchnell die Treppe herunterkam und ihn in ſeinen ſtillen Betrachtungen unterbrach. 8 „Meſtre,“ ſagte der Eintretende,„ſo eben hat man


