Teil eines Werkes 
2. Bd. (1855)
Entstehung
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Der Baron erröthete und beeilte ſich, Zerſtreut⸗ heit wieder gut zu machen.

Es iſt ſchon lange her, ſeitdem wir uns das letzte Mal ſahen, Herr Baron. Es geſchah dies an jenem Abende, wo ich das Vergnügen hatte, Sie in meinem kleinen Pa⸗ lais zu bewirthen.

Ein ſchönes Palais, bei meiner Seele! murmelte der Baron.Dieſe verwünſchten römiſchen Banditen ha⸗ ben die Manie, die Löcher, in welchen ſie ſich verbergen, Palais zu nennen!

Sie haben dort allerdings den kleinen Streich erlit⸗ ten, den Ihnen der Graf von Monte-Chriſto ſpielte, aber im Grunde genommen müſſen Sie doch geſtehen, daß ich Ihnen ein gutes Souper auftragen ließ, Herr Baron. Doch was nützt es von der Vergangenheit zu ſprechen, da ſich dieſelbe einmal nicht ändern läßt? Die Zukunft gehört uns nicht. Beſchäftigen wir uns daher mit der Gegen⸗ wart, die uns gehört. Ich wünſche, daß mein Bett dieſe Nocht mit in Ihrem Zimmer ſtehe.

Der Baron fühlte, wie ſich ihm das Haar auf dem Kopfe emporſträubte und ein tödtlicher Schauer ihm den Rücken hinabrieſelte.

Ihr Bett! rief er.Ihr Bett?

Was ſoll dieſes Erſtaunen bedeuten, mein werther Herr Baron? Hat man vielleicht in Ihrem Hauſe nicht die Gewohnheit zu ſchlafen?

Entſchuldigen Sie, mein Herr, man hat aber nicht die Gewehtheit daß

Daß?

Daß man etwas thue, was dem herrſchenden Gre⸗ brauche zuwiderläuft, antwortete der Baron, indem er it dem Ausdruck der tiefſten Entmuthigung ſein Meſſer

d ſeine Gabel auf ſeinen Teller fallen ließ.

Einverſtanden, ſagte Vampa,indeſſen mußten Sie