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ſich doch darauf gefaßt machen, daß ich die Nacht in Ih⸗ rem Hauſe zubringen würde, Herr Baron.“
Ich? Durchaus nicht! durchaus nicht!“ antwortete er mit erzwungenem Lächeln.
„Schon gut, ſchon gut, mein lieber Herr Baron, ich verſtehe Sie vollkommen.“
„Sie?“
„Auf Ehrenwort,“ fuhr Vampa fort,„ich verſtehe Sie und werde alle Ihre Bedenken zu beſeitigen wiſſen⸗ Es wäre vielleicht gerathen, wenn wir uns ſchon jetzt zur Ruhe begäben; was ſagen Sie dazu? Ich bin ſehr müde.“
„Ha, bringen Sie mich um, ein für allemal,“ rief Danglars, indem er an allen Gliedern zitternd aufſtand, „bringen Sie mich um, aber ſeien Sie überzeugt, daß Sie in meinem Hauſe keine ſolche Summe finden werden, wie die, um welche Sie mich in Ihrer beſtohlen haben.“
„Sie umbringen,“ entgegnete Vampa, indem er ſich ebenfalls erhob.„Sie umbringen! Mein Gott, warum ſollte ich denn das thun? Aber was hat Alles das zu be⸗
deuten? Sie ſind verblendet, glaube ich. Haben Sie denn ſchon vergeſſen, was ich Ihien geſagt habe?“
„Was ſoll das heißen? Welche neue Idee geht Ih⸗ nen bei?“
„Ach, Sie haben ein ſehr kurzes Gedächtniß, Herr Baron. Wie es ſcheint, muß ich Ihnen noch einige Er—
klärungen geben und ich will es thun, denn ich bin heute
bei guter Laune. Es iſt ein Menſch hierhergekommen, ein
Landsmann von Ihnen, Namens Benedetto. Dieſer Menſch
hat nach einer Unterredung von einigen Auge Lucken mit
Ihnen die Ehre gehabt, Ihnen etwas von großem Werthe
zu übergeben. Ich weiß nicht, ob es Papier oder klingen⸗
des Metall war, vielleicht eins und das andere.“ „Und dann?“ fragte der Baron, indem er bald ror
bald blaß ward. v
„Dann? Zum Teufel, Sie ſind ſehr vergeßlich,1
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