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„Du kannſt Dich entfernen, der Herr Baron er⸗ laubt es.“
Als der Diener bemerkte, daß der Baron dieſem Be⸗ fehle nicht widerſprach, verneigte er ſich und ging hinaus.
Sie blieben allein.
„Ich bin überzeugt, mein Herr,“ ſagte der Baron
mit gewaltſamer Anſtrengung,„daß wir uns nicht verſte⸗
hen. Ohne Zweifel ſind Sie in einem Irrthume befangen.“
„Das iſt wohl möglich, aber in welchem Puu
„In allen, wie mir ſcheint.“
„Dann bin ich es, der Sie nicht begreift, mein Lie⸗ ber. Indeſſen wir wollen auf alle Fälle ſoupiren, denn ich habe dieſe unerläßliche Pflicht heute noch nicht erfüllt.“
Der Baron hätte ſich gern des Soupers überhoben geſehen, aber dennoch mußte er gute Miene zum böſen Spiele machen. Er näherte ſich daher, indem er ſich an der Wand hinſchlich und ſetzte ſich, indem er zwiſchen ſich
und ſeinem improviſirten Gaſte ein Couvert und einen Platz leer ließ.
„Nach dem, was ich ſehe, haben Sie nicht blos auf
mich gerechnet. Glaubten Sie vielleicht zufällig, daß i8 in Begleitung käme?“
„Die Wahrheit zu ſagen, war ich weder auf die noch auf die andere dieſer beiden Hhpotheſen gefaßt, oder mit anderen Worten, ich gedachte heute Abend ganz und ohne Geſellſchaft zu ſpeiſen.“
„Und doch, ſehen Sie, habe ich das Gegentheil 1. ſchloſſen. Ich reiſe ſehr gern des Nachts.“
„Und die heutige iſt in der That wirklich ſchön. Es iſt etwas warm— finden Sie es nicht auch?“ fragte der Ba⸗
ron, indem er ſich Stirn und Geſicht mit ſeinem Taſch n
tuche trocknete.
„Aber, Baron, was machen Sie denn? Sie haben
Ihr Taſchentuch auf den Teller gelegt, anſtatt es in dir ſtecken!“ ₰
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