Ca⸗ Sie doch zu einem Entſchluſſe, das heißt, ziehen Sie doch
Be⸗ Ihren Schlafrock wieder an. Sie haben Ihren Dienern
num guch einige Befehle zu ertheilen und ich hoffe, daß Sie da—
ein⸗ mit nicht zögern werden, damit wir nicht ein ganz kaltge⸗ wordenes Souper zu uns zu nehmen brauchen.“
offe„Das iſt wahr, das könnte leicht der Fall ſein,“ ent⸗
gegnete der Baron mit uͤnſicherer Stimme.
„Mein Herr Baron— ertheilen Sie doch die ange⸗
er⸗ meſſenen Befehle. In der That, man ſollte meinen, Ihr iſt Verſtand wäre vom Schlage getroffen worden!“
er„Sie haben Recht, mein Herr, ja. Alſo Sie glauben, daß ich einige Befehle zu ertheilen habe? Ich verſtand nicht ſ recht—“
en* 5 1.„Nun wohlan, ich werde mich erklären. Laſſen Sie meinen Wagen ausſpannen. Sie haben einen kleinen Stall e neben dem Garten— ich will nicht, daß meine Pferde ſich erkälten.“
er⸗
In der That, wie es ſcheint, kennen Sie vollkommen
2 alle Einzelnheiten dieſes Hauſes, nicht wahr 2. fragte der
6 Baron, indem er ſein ſtieres Auge auf das Geſicht des Fremden heftete.
i„Ganz recht, Berr Baron, aber Sie verlieren da ganz ohne Noth viel koſtbare Zeit. Das Souper wird
kalt und wenn Sie nicht die nöthigen Befehle geben wol⸗
6 len, ſo werde ich es thun.“
6„Man ſpanne ab und bringe die Pferde in—“
i„Na endlich! Aber das genügt nicht! Höre, fuhr der
Cavalier zu dem Diener gewendet fort, welcher ſich eben anſchickte den Saal zu verlaſſen.„Der Poſtillon ſoll mit Euch zu Abend eſſen und dann gebe man ihm eine Laterne und einen Mantel ſich zu bedecken, während er ſchlafen wird. Geht.“ 8 Dann wendete er ſich zu dem anderen Diener und


